• Happy birthday, Sir Christopher

    Als Schauspieler ist Sir Christopher Frank Carandini Lee längst eine Legende. Wer kennt ihn nicht, zumindest in einer seiner großen Rollen. Ob nun als Kultmonster Dracula (1958), als Bond-Gegenspieler Scaramanga (1974), verräterischer Zauberer Saruman in den Verfilmungen des Herrn der Ringe und des Hobbits (2001 – 2014) oder als nicht minder finsterer Star Wars-Bösewicht Count Dooku (2002 – 2005). MEHR

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  • Avengers: Age of Ultron – Was bisher geschah

    Bevor wir uns dem eigentlichen Film widmen, rufen wir uns zunächst kurz die Ausgangssituation ins Gedächtnis zurück. Im ersten Avenger-Film, beauftragte Thanos den Gott Loki, die Erde für seine Ankunft vorzubereiten. Zu seiner Unterstützung erhielt Loki einerseits ein Szepter

    (anklicken um dessen Geheimnis zu enthüllen)
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    Das Szepter enthält einen der sechs urmächtigen Infinity-Steine (s. Video) MEHR

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  • Disney Film & Fernsehen Marvel Panini

    Avengers: Age of Ultron – Filmkritik

    Filmkritik

    Viel zu bemängeln gibt es bei Avengers: Age of Ultron tatsächlich nicht. Der Film ist eine Urgewalt und als solche ist er atemberaubend, aufregend, treibt den Puls in die Höhe und versetzt in ehrfürchtiges Staunen.

    Der Film beginnt bereits mitten in der Schlacht um die HYDRA-Festung und nimmt von dort weiterhin Fahrt auf. Wer meint, bisher alles gesehen zu haben, was die mächtigsten Helden der Erde so auf dem Kasten haben, der wird im Salventakt eines Besseren belehrt.

    Konsequent baut die Handlung auf die vorangegangenen Filme auf. Ebenso konsequent, enntwickeln die Helden sich weiter. Sowohl was ihre Ausrüstung, aber auch was ihre Charaktere und die Beziehungen untereinander betrifft.

    So entwickeln sich im Verlauf des Films, zarte Bande zwischen der vordergründig kühl agierenden Profiagentin Black Widow und dem schüchternen, introvertierten Bruce Banner. Beide haben mit ihren inneren Dämonen zu kämpfen und stellen zugleich, sich ergänzende Gegenpole dar. Die Schöne und das Biest, das Wut-Monster und die eiskalte Killerin. Ein Team, wie es widersprüchlicher nicht sein könnte und doch spürt man förmlich, dass sich da zwei gesucht und gefunden haben.

    Beziehungen sind ein klares Thema des Films. Während des Aufenthalts auf dem geheimen Landsitz, lernen wir so eine  eine völlig andere Seite an Killer-Bogenschütze Clint Barton kennen. Er hat auch noch ein Leben ausserhalb des „Jobs“.
    Zwar wirkt gerade dies auf mich arg konstruiert und gezwungen, die grundlegende Idee dahinter entbehrt aber nicht eines gewissen Charms.

    Andere sind dagegen wie Stein und Stahl. Wenn sie aufeinander treffen, entstehen Funken. Der Stahl ist in diesem Fall natürlich der Stählerne himself, Tony Stark. Eine getriebene Seele, die all seinen Reichtum, seine ganze Genialität und alles und jeden in seiner Reichweite dazu einsetzt, die Welt zu beschützen und zu einem besseren Ort zu machen.
    Wie so häufig, wenn ein überragender Geist das Chaos in unserer Welt zu ordnen sucht, erntet er dabei nicht nur Zustimmung. Und wenn ein innovativer Geist, wie Tony Stark, auf den patriotischen Geist der Vergangenheit, in Form von Steve Rogers trifft, fliegen die Fetzen. Zwar rauft man sich angesichts des größeren Übels früher oder später wieder zusammen, doch fragt man sich unwillkürlich, wann die Funken vielleicht doch einmal eine Feuersbrunst entzünden.

    Neben den besinnlichen und tiefschürfenden Momenten, gibt es dennoch stets auch etwas zu Lachen. Von witzigen Dialogen über kleine Slapstick-Einlagen, bis hin zu Szenen, die – nach allseits angehaltenem Atem – in ein erlösendes Lachen gipfeln.

    Dennoch ist Age of Ultron eindeutig als Action-Film konzipiert. Die besinnlichen Momente dienen hauptsächlich zur Erholung, damit dem Zuschauer vor lauter rasanter Gefechte, dynamischer Perspektivenwechsel und bildgewaltiger Monumentalaufnahmen nicht irgendwann das Herz versagt.

    Und was ist mit dem Comic-Fan? Jenem Verfechter einer nahezu hundertjährigen Tradition des Hauses der Ideen?
    Der ist plötzlich wieder klein und blickt mit vor wunder weiten, unschuldigen Augen, auf die bunten Bilder, die gleichsam Tore in eine andere, eine fantastischere Welt darstellen und ihn oder sie, für ein paar atemlose Stunden, an der Seite der mächtigsten Helden der Erde die Welt einmal mehr vor dem sicheren Untergang retten.

    Und auch diesem kleinen Fan gewährt man – noch ehe der Vorspann das endgültige Ende des Abenteuers verkündet – einen Jauchzer der Erlösung:

    AVENGERS…

    SAMMELN!

     

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  • Lost in Translation #01 – Who the Fuck is Johnny?

    Die Arbeit als Comic-Übersetzer macht einen Riesenspaß, wird aber oft unterschätzt oder gleich völlig ignoriert. Zu Unrecht, wie ich finde, denn oft werden hier bereits im Vorfeld Fragen und Probleme geklärt, die den fertigen deutschen Comic erst zu einem runden Produkt machen und ihn manchmal sogar noch aufwerten. Diese Artikelreihe bietet kleine Einblicke in den Übersetzer-Alltag und die Abenteuer, die es dabei zu überstehen gilt. MEHR

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  • Film & Fernsehen Teaser & Trailer

    Fantastic Four Teaser Trailer Nr. 2 – Dooms Gesicht

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    In diesem neuen Teaser erhalten wir nicht nur einen ersten offiziellen Blick auf den Bösewicht des Films. In einem Interview mit der Film-Nachrichtenseite Collider, verriet Toby Kebbell (Planet der Affen: Revolution) bereits:

    In unserer Geschichte heißt er Victor Domashev, nicht Victor Von Doom. Ich komm bestimmt in den Knast dafür, dass ich euch das erzähle, aber unser Doom, ist ein Programmierer. Ein ziemlich asozialer Programmierer. Und auf Blogging-Seiten nennt er sich eben „Doom“.

    Wir haben also einen Doom ohne Doktor, der nicht Herrscher über Latveria, sondern ein sozial unbeholfener Programmierer ist (Klischee?), der in seiner Freizeit das Verderben über Blogs und Internetforen heraufbeschwört (Troll?) und der durch den gleichen Unfall, der den Fanta Vier ihre Kräfte verleiht, ein Gesicht wie gelierte Sülze bekommt.
    Wen das jetzt nicht sonderlich beeindruckt, der freut sich vielleicht zu hören, dass der Nerdist-YouTube-Kanal aus verlässlicher Quelle erfahren haben will, dass Doom über eine Art Doombot verfügen wird. In Form von telekinetisch [sic!] kontrollierten Drohnen. Die Möglichkeit besteht jedoch, dass Nerdist sich da etwas verhört hat und Doom tatsächlich die Fähigkeit der Technopathie besitzt, die es auch seinem Comic-Counterpart erlaubt, u. a. seine mechanischen Doppelgänger geistig zu kontrollieren.

    Jedenfalls bekommen wir über den obenstehenden Teaser einen ersten Eindruck von der Dynamik innerhalb der Heldengruppe. Traditionell sind Reed „Stretch“ Richards und Ben „Blue Eyes“ Grimm dicke Freunde, Johnny Storm ist der temperamentvolle Rebell und seine Schwester Susan der Kitt, der das ganze Team zusammenhält. Daran dürfte sich auch im kommenden Reboot nicht viel ändern, wenngleich Johnny hier mehr als arroganter Kotzbrocken rüberkommt, während Reed scheinbar das weltfremdes Wunderkind ist, das sich in die niedliche Tochter vom Chef verknallt.

    Wie gefällt euch der neue Teaser? Steigt eure Hoffnung oder ist sie schon am Tiefpunkt angelangt?

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  • Disney Film & Fernsehen Marvel

    10 Fun Facts zu Marvels THE AVENGERS

    10FunFacts
    Als kleine Einstimmung auf den zweiten Teil der Avengers, der schon am 23. April in den deutschen Kinos anläuft, habe ich hier einmal 10 interessante, lustige oder kuriose Fakten zum ersten Kinofilm der mächtigsten Helden der Erde zusammengetragen:
    1.
    Robert Downey Jr. versteckte während der Dreharbeiten überall Essen auf dem Labor-Set. Dabei war er scheinbar so geschickt, dass die restliche Filmcrew es schließlich aufgab danach zu suchen und ihn gewähren ließen. Somit ist das Essen, dass Tony anderen im Film anbietet, tatsächlich Downeys eigenes und das Ganze gehörte nicht zum eigentlichen Drehbuch. Der Mann muss echt hungrig gewesen sein.Blaubeerchen

    2.
    Gwyneth Paltrow (1,75m) ist in allen Szenen, die im Stark Tower spielen, barfuß, während Robert Downey Jr. (1,74m) ca. 10cm hohe Plateau-Schuhe trägt, damit er größer wirkt als sie.

    3.
    Zwar kam es nur selten vor, dass alle Schauspieler zeitgleich am Drehort waren, doch zu einer dieser Gelegenheiten, schickte Cap-Darsteller Chris Evans an das gesamte Team eine Textnachricht, deren Inhalt Clark Gregg (Agent Phil Coulson) als die coolste Nachricht bezeichnet, die er je empfangen habe. Der Text besagter Nachricht lautete: „Assemble“ („Sammeln“). In den comics, handelt es sich dabei natürlich um Caps traditionellen Aufruf an die Avengers, sich zum Einsatz einzufinden, in diesem Fall jedoch, rief Evans seine Kollegen damit stilecht zu einer Partynacht in der Stadt zusammen.Sammeln

    4.
    In einem Interview mit der britischen Tageszeitung the Guardian, enthüllte Loki-Darsteller Tom Hiddleston den ursprünglichen Codenamen des Films. Er lautete „Group Hug“ („Gruppenkuscheln“).

    5.
    Nachdem Loki an Bord des Helicarrier gebracht wird, sieht man Tony Stark, der ein Black Sabbath-T-Shirt trägt. Die Band Black Sabbath ist bekannt für den Song Iron Man. Dieser hatte zwar ursprünglich nichts mit dem Marvel Comics-Charakter zu tun, seit seiner Veröffentlichung finden sich aber oft Anspielungen in den Comics. Und schließlich natürlich auch in dem Kinofilm Iron Man (2008), in dem Tony Stark direkt aus dem Liedtext zitiert:
    „I am Iron Man.“ („Ich bin Iron Man.“)

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    6.
    Als Tony Stark zum ersten mal auf Bruce Banner trifft, sagt er zu ihm, dass er ihn für seine Forschung zur Positronenkollision bewundert. Ein weiterer ironischer Gag seitens Tonys, der vielleicht einer genaueren Erklärung bedarf. Wenn Elektronen und Anti-Elektronen (auch bekannt als Positronen) kollidieren, vernichten sie sich gegenseitig. Bei diesem Vorgang werden hochenergetische Photonen bzw. Gamma-Strahlen frei. Diese wiederum sind ursächlich für Bruce Banners Fähigkeit, sich in den unglaublichen Hulk zu verwandeln. Wenn es also um die Erforschung der Protonenkollision geht, gibt es wohl kaum einen (wortwörtlich) größeren Experten als Bruce Banner.

    7.
    In Großbritannien ließ Disney den Titel des Films zu Marvel Avengers Assemble ändern, um Verwechslungen mit dem britischen Serienklassiker Mit Schirm, Charme und Melone zu vermeiden, deren Originaltitel The Avengers lautet.
    marvel_avengers_assemble_uk_poster
    8.
    Um den Chitauri einen wirklich ausserirdischen Look zu verpassen, gab man ihnen vier Daumen (zwei an jeder Hand). Das sieht man besonders in dieser Szene mit Loki (Tom Hiddleston) und dem, the Other (Alexis Denisof) genannten, Anführer der kriegerischen Alienrasse:

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    9.
    Alexis Denisof
    , wurde mit der Rolle als Wächter Wesley Wyndam-Pryce in den Fantasy-Serien Buffy – Im Bann der Dämonen und Angel – Jäger der Finsternis bekannt. Beide wurden geschaffen von Avengers-Regisseur und Drehbuch-Autor Joss Whedon. Darüber hinaus ist Denisof mit Alyson Hannigan (Willow aus Buffy, Lily aus How I Met Your Mother) verheiratet. Diese wiederum schlug Whedon ihre HIMYM-Kollegin Cobie Smulders (Robin Scherbatsky) für die Rolle der Maria Hill vor. Eine fantastische Idee, wie ich finde.

    10.
    Scarlett Johansson (Black Widow) und Mark Ruffalo (Bruce Banner/Hulk) haben beide am 22. November 22 Geburtstag. Chris Evans (Captain America) und Stellan Skarsgård (Erik Selvig) haben beide am 13. Juni Geburtstag.

     

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  • Comics Panini Rezensionen, Besprechungen & Kritiken

    SPASS WARS 2 – Die Rückkehr der Nerdy-Ritter


    SchloggerWars2Die Stripsammlung SPASS WARS ging Ende letzten Jahres in die zweite Runde. Wie bereits bei den Vorgängern, findet man auch hier reichlich Buntes und Absurdes aus dem All.

    Für diesen Band, hat Altmeister Matthias Kringe (Schöpfer von SPASS TREK und SPASS WARS 1) den Staffelstab an Johanna „Schlogger“ Baumann abgegeben und so kommen dessen Inhalte auch ein wenig moderner daher.

    Schlogger: Spass Wars 2

    Schlogger: Spass Wars 2

    Getreu der Devise, „mach ich Foto, tu ich Facebook,“ wird da ein Schnappschuss des explodierenden Todessterns geteilt oder die Protagonisten geraten mit und durch ihre Handys in ulkige Situationen, aber insgesamt, bleibt die Reihe auch hier dem Erfolgsrezept treu, allzu Alltägliches mit völlig Fantastischem zu vermengen.

    Und zu guter Letzt, erhält der Leser auch wieder die Gelegenheit, tiefer in das STAR WARS-Universum einzutauchen und so einmal die Stars und Helden aus einer ungewohnten – für uns nur zu vertrauten – Perspektive zu erleben.

    Wer zum Lachen nicht in die Meditationskammer geht, sich immer schon gefragt hat, was der mächtige Chewbacca denn da eigentlich in seinem Gurt mit sich herumträgt und welcher Anbieter galaxisweit den besten Empfang bietet, der ist hier genau richtig. Schlogger haucht in ihrer unverwechselbaren Art, der Lichten und der Dunklen Seite der Macht ein knallbuntes, zahneschmerzknuffiges, flachwitziges Leben ein, wie es eben nur sie kann. Möge die Macht auch weiterhin mit ihr sein!

    Hier geht es zur >> Leseprobe <<.

    Schlogger: Spass Wars 2 erscheint mit 64 Seiten im Hardcover für 9,99€ bei Panini

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  • Blog

    In Memoriam Martin Sinner

    Das Baby-Groot-Bild, das ich vor einiger Zeit hier veröffentlicht habe, wurde auf Wunsch meines sehr geschätzten Kollegen Martin Sinner​ erstellt. Dass er so viel Freude daran fand und sich das Bild sogar zu Hause aufhängen wollte, hat mir natürlich sehr geschmeichelt, mir aber zugleich auch gezeigt, wie leicht es doch ist, einem lieben Mitmenschen eine Freude zu bereiten.

    Als ich vergangene Woche von Martins Tod erfuhr, war ich einen Moment lang wie vor den Kopf gestoßen. Auch wenn wir uns noch noch ewig kannten und auch nie die Gelegenheit hatten, uns einmal live zu begegnen, war diese Nachricht ein ehrlicher Schock für mich. Unser Kontakt war stets sehr lustig und herzlich und wir hatten über die Jahre einigen Spaß zusammen.

    Heute hat nun der Panini Verlag einen öffentlichen Nachruf auf der Seite paninicomics.de veröffentlicht:

    Nachruf

    Als meinen eigenen Beitrag zu diesem traurigen Ereignis, möchte ich an dieser Stelle eine überarbeitete Version von Martins Bild einstellen und die Kollegen bei Panini, die hinterbliebenen Freunden und die Familie meines tiefsten Mitgefühls versichern.

    WasGroot

    Ich glaube fest daran, dass Martin jetzt von irgendwo dort oben auf uns herabsieht (vielleicht gerade in ein faszinierendes Gespräch mit Leonard Nimoy und Jack Kirby vertieft).

    Ruhe in frieden Martin

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