Trump (Bild)

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bushbookSeit heute steht fest, Amerika hat sich mal wieder den seltsamsten Kandidaten zum Präsidenten gewählt. Wer schon nicht begreifen konnte, dass Bush Junior gleich zwei Mal in das oberste Amt der Vereinigten Staaten berufen wurde, der dürfte spätestens jetzt fassungslos sein. 45. Präsident der USA wird Donald John Trump, Erbsöhnchen des Bauunternehmers und Multimillionärs Frederick Trump Junior und bekannt als der Typ, der in der Fernseh-Reality-Show The Apprentice mit dem gleichen schmierigen, hoch-befriedigten Grinsen verkündete „du bist GEFEUERT“, das er noch heute aufsetzt, wenn er in überheblichem Tonfall spitzlippig verkündet, dass Mexikaner ein faules Pack und Frauen nur dann etwas wert seien, wenn sie ordentlich Holz vor der Hütte haben.

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Nach den vielen rassistischen, sexistischen, wiedersprüchlichen, dummen und hoch-gefährlichen Aussagen, die deabgesondert hat, sind die Parallelen besonder bedenklich, die dieses Ereignis scheinbar auf der gesamten Welt hat. Seien es die Taten besorgter Bürger, BLÖGIDA-Demonstranten und AfD-Mausverklicker in Deutschland, der Brexit und die darauf folgenden Ausschreitungen gegen vermeintliche Ausländer oder die vielen ähnlichen Vorfälle auf dem ganzen Globus, die ein Ausdruck für Fremdenfeindlichkeit und Nationalismus sind.

30119a7100000578-3401862-image-a-3_1452895237513Steuern wie nach ein paar Jahrzehnten des scheinbaren Friedens nun wieder auf einen kriegerischen, hasserfüllten Normalzustand zu? Sind Menschen wie Trumps MAGA-Fans (Make America Great Again) die neue Majorität? Haben sich Faschismus und Hass nur ein Schönheitsschläfchen gegönnt und erheben nun erneut ihre hässlichen Häupter? Einige dieser Fragen dürften in den kommenden Monaten und Jahren zur genüge beantwortet werden. Ich fürchte nur, dass uns die Antworten noch lange schwer im Magen liegen werden. Jedenfalls könnte das heutige Datum (11/9 statt 9/11) einen Meilenstein auf diesem Weg markieren. Behalten wir Amerika die kommenden Tage mal im Auge und hoffen dass die Trump-Supporter jetzt nicht gleich „baut die Mauer“-skandierend gegen Menschen mit dunkler Haut oder Kopftücher ausrücken und damit zeigen, dass auch im ehemaligen Land der unbegrenzten Möglichkeiten, noch ein gewaltiger brauner Mob darauf wartet, endlich wieder an die Macht zu kommen.

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