Das Ding als Hochglanz-Model

Fantastic_Four_Logo_by_gedgrErst kürzlich war das Bild eines Kinoplakats des neuen Fantastic Four-Kinofilms im Netz aufgetaucht (s. hier). Darauf natürlich ebenfalls zu sehen, der zum Ding mutierte Ben Grimm.

Nun haben das britische Filmmagazin Empire und die amerikanische Unterhaltungszeitschrift Entertainment Weekly die ersten offiziellen Fotos des blauäugigen Helden veröffentlicht.

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Jamie Bell als Bejamin „Ben“ Grimm / Das Ding

Neues Bild aus der Entertainment
Neues Bild aus der Entertainment

Egal was man nun vom allgemeinen Design hält, dieser Look sagt einfach felsig, steinig, hart. Kein Wunder, denn die Technik ist auch in der Filmbranche nicht stehengeblieben und so trug Ding-Schauspieler Bell am Set keinen Gummianzug, wie sein Vorgänger Michael Chiklis noch 2005 und 2007, sondern einen formschönen Motion-Captur-Suit. Damit konnte seine Darstellung quasi 1-zu-1 auf das digitale Modell des Dings übertragen und dieses so zum Leben erweckt werden.

Weitere interessante Fakten erfährt man aus dem Artikel der Entertainment. Laut dieser, gehört auch ein gewisser Victor (wer das wohl ist?) zu dem Team, das die Dimensionsreise antritt und dabei auf fürchtbare Art verändert wird. Furchtbar und nicht fantastisch? Richtig! Denn laut Regisseur Josh Trank wird Fantastic Four weniger ein Superheldenstreifen als ein Horrorfilm.

“Ich hatte sofort den Begriff ‘Body Horror’ im Kopf. In meinem Film Chronicle geht es um die Evolution und Verstärkung einzigartiger Kräfte. Dieser Film zeigt sie jedoch als Fluch.”

– Josh Trank

Der Gedanke liegt nicht allzu fern, bedenkt man, wie erschreckend es sein muss, wenn der eigene Körper sich plötzlich in Gummi verwandelt oder die Haut in Flammen aufgeht.
Um den Eindruck einer Bürde statt eines Geschenks zu verstärken, scheinen die Kräfte auch weitere negative Auswirkungen auf die Betroffenen zu haben. So beschreibt der Entertainment-Reporter eine Szene in der Kate Mara (Susan Richards / Invisible Woman) ihre telekinetischen Kräfte zum Schweben nutzt und dabei starke Schmerzen verspürt.
Dieser Ansatz dürfte dem Reboot ein interessantes Element hinzufügen. Insbesondere, wenn man neben dem Horrorfilm-Flair noch den zweiten Aspekt bedenkt, der laut Trank den Film ausmacht: Es ist ein Film über das „Erwachsenwerden“, ein Coming-of-age-Film.
Ich vermute, dass sich dies weniger auf ein tatsächliches Erwachsenwerden des relativ jungen Teams bezieht, als vielmehr auf ein Akzeptieren der unheimlichen Kräfte, so schmerzhaft oder gruselig sie auch sein mögen. Somit würde Marvels First Family nicht deshalb zu Helden, WEIL sie eben Superkräfte haben, sondern DENNOCH. Weil sie ihr Schicksal akzeptieren, inklusive der negativen Seiten ihrer Kräfte und diese alsdan zum Wohle der Allgemeinheit einsetzen.


Die beiden anderen Empire-Fotos sind weit weniger aussagekräftig, aber dennoch sehenswert:

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Die Fantastic Four im Schutzanzug

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Erste Tests mit Mr. Fantastic?

Wie findet ihr das „neue“ Ding? Freut ihr euch schon auf den Kinofilm, der am 6. August anläuft? Teilt es uns in den Kommentaren mit.

Ein Gedanke zu „Das Ding als Hochglanz-Model

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