GAMESCOM 2014> Batman: Arkham Knight

 

GCarkahmknightIch war gestern auf der Gamescom 2014 und habe mich dort in die Präsentation BATMAN: ARKHAM KNIGHT geschlichen. Was ich dort herausgefunden habe und ob das Spiel eher Flop oder Top ist, erfahrt ihr in diesem Artikel.

Wie bereits bekannt sein dürfte, bekommt man im letzten Teil der der Arkham-Reihe um den dunklen Wächter von Gotham, die Gelegenheit das sagenhafte Batmobil zu steuern. Zunächst möchte ich aber kurz auf die Story von Arkham Knight eingehen.

Darum geht es
Die Story von Arkham Knight setzt ein Jahr nach den Ereignissen um den Vorgänger Arkham City an. Gothams Straßen sind sicher wie nie und alles ist friedlich. Pustekuchen! Es kann der Batman nicht in Frieden ruhen, wenn es den Bösewichten nicht gefällt.
Insgeheim haben sich die Feinde des dunklen Ritters zusammengeschlossen und plane dessen Tod. Dabei erhalten sie sogar Unterstützung aus der Oberliga, denn Pinguin, Two-Face und Harley Quinn sind mit von der Partie. Als ob dies nicht genug sei, hat Scarecrow sich eine Privat-Armee zugelegt und in einer Chemiefabrik, beträchtlichen Mengen seines Angst-Gases produziert.
Grund genug also, Gotham zu evakuieren. Zurück bleiben Batman und seine Verbündeten, sowie eine Stadt voller kleiner und großer Krimineller. Zu allem Überfluss taucht dann noch der geheimnisvolle Arkham Knight auf, dessen erklärtes Ziel es ist, Batman ein für alle Mal zur Strecke zu bringen.

AKgothamDie Stadt
Gotham City wird nahezu den fünffachen Umfang des Gefängnisses aus Arkham City haben. Das Spiel findet im Stadtzentrum statt, welches aus drei separaten Gebiete besteht, die wiederum in einzelne Bezirke aufgeteilt sind.

AKbatmanDer Held
Wie üblich zieht Batman auf eigene Faust gegen die bevorstehende Bedrohung seiner Stadt ins Feld. Dabei bedient er sich, wie auch schon aus den vorangegangenen Arkham-Teilen bekannt, seines Enterhakens und der Segeleigenschaften seines Capes.
Neu ist allerdings das beschleunigte Gleiten mit dem man auch größere Strecken in kürzester Zeit überwinden kann. Schön ist auch die Implementierung verschiedener Handlungsmöglichkeiten, während sich Batman in der Luft befindet. So ist es nicht nur möglich, die beliebten Batarangs zu schleudern, den Enterhaken mitten im Zugmanöver in eine andere Richtung abzufeuern und Fenster einzutreten, auch der übergangslose Wechsel vom Gleitflug zum Hinein- und Hindurchgleiten durch diverse Schächte ist eine schöne Idee, die das Gameplay um ein vielfaches flüssiger erscheinen lässt.
Apropos Batarang, auch hier gibt es eine Neuerung, die es dem neugierigen Detektiv mit den spitzen Ohren erlaubt, seine nähere Umgebung auszukundschaften und Informationen zu sammeln.
Natürlich gibt es auch Neuerungen im Kampfsystem. Da wäre zum einen der Predator-Move, der es Batman erlaubt, mehrere Gegner gleichzeitig auszuschalten. Eine weitere interessante Idee, ist die Einbeziehung der Umgebung in Kämpfe. So rammt die sanftmütige Fledermaus schon mal den einen Prügelknaben, Kopf voran, in einen Sicherungskasten, nur um dann den nächsten als Rampe zu benutzen, die ihn hinaufträgt zur Deckenbeleuchtung, die er wiederum kurzerhand auf die restlichen Kontrahenten herabreisst und sie so ausser Gefecht setzt.
AKbatmobil
Die Fahrgelegenheit
Kommen wir nun zum legendären Batmobil und somit, soweit ich das beurteilen kann, zum absoluten Highlight von Arkham Knight. Wäre Batman nicht schon Grund genug, das organisierte Verbrechen von Gotham das Fürchten zu lehren, dann wäre es mit dem Techno-Panzer, der sich schlicht Batmobil nennt, um sie geschehen. Auch dieses verfügt über eine Seilwinde, mittels derer allerdings Stahltore aufgefetzt und Teile der Umgebung zu Rampen umfunktioniert werden können. Setzt Batman dann noch den Nachbrenner ein, dann segelt das technologische Schreckgespenst auf einem Flammenstrahl über die Köpfe der furchtsamen Kriminellen dahin.
Im Waffenmodus verwandelt sich da Batmobil in eine Festung, die Flammen und Zerstörung auf die Gegner des dunklen Ritters herabregnen lässt. Dies geschieht sowohl in der Form der Vulcan Gun, die kurze aber heftige Feuerstöße abgibt, einigen 60mm-Geschützen, die insbesondere zur Panzerabwehr geeignet sind, falls nötig auch harmlosen Gummigeschossen, aber auch in einem finalen Raketenteppich, der keine Zweifel darüber aufkommen lässt, wer hier am Ende noch steht.
Bereits fünf Minuten nach Spielbeginn, darf man dieses Ungetüm in die Fernsteuerung nehmen und zu Batman steuern. Ob Batman dabei im Sprung in das Cockpit dieser Rakete gleitet oder in voller Fahrt aus ihr herauskatapultiert und damit gleich in den Gleitmodus befördert wird, es ist eine wahre Freude, dabei zuzusehen.
Die Fernsteuerbarkeit des Batmobils hat allerdings auch noch andere Vorteile. So ist es nicht nur unnötig, sich zu merken, wo man das Gefährt denn nun hat stehen lassen -ein kurzer Pfiff und das gute Teil kommt auch schon angedüst- es ist sogar in Kombination mit Batman einsetzbar. So beharkt es aus dem Hinterhalt eine Gruppe von Schlägern, während Batman sich den letzten noch stehenden Störenfried vorknöpft. Er schleudert seinen Gegner mit einem gewaltigen Uppercut in die Lüfte, worauf das Batmobil diesen mit einem Gummigeschoss den Rest gibt.

Fazit
Allein die Präsentation hat mir das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen. Dieses Spiel wird der absolute Oberhammer und die würdige Krönung einer faszinierenden Spielereihe. Ein Batman, bei dem einem die Schurken schon jetzt leid tun und das ultimative Batmobil sind der Garant dafür.

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