Gaming ist Frauensache

Im April 2014 meldete die amerikanische Entertainment Software Association (ESA), dass laut ihrer jährlichen Studie Essential Facts About the Computer and Video Game Industry, die holde Weiblichkeit gut 36% der amerikanischen Gamer ausmache. Das mag 2014 in den Staaten so gewesen sein, lässt sich aber über die aktuelle Studie leider so nicht mehr nachvollziehen.

Doch wie sieht es in Deutschland aus? Sind wir überhaupt relevant? Selbstverständlich, denn der Markt für Computerspiele in Deutschland ist der größte in Europa und global zumindest der drittgrößte.

GamografieDa sich in Europa die ESA aber um Luft- und Raumfahrt kümmert, schauen wir uns einmal den Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware e. V. (BIU) an. Vielleicht haben die eine vergleichbare Studie, über den deutschen Videospielemarkt verfertigt? Bingo!
Im Fall des BIU nennt sich das Teil Jahresreport der Computer- und Videospielbranche in Deutschland. Und siehe da, etwas über 40% der deutschen Bevölkerung zockt zumindest gelegentlich und über 50% dieser Zocker gehören dem weiblichen Geschlecht an. Somit wird Deutschland also nicht nur politisch von einer Frau angeführt, es ist auch ein Land der Gamerinnen.

Laut einer gemeinsamen Prognose des anderen großen Interessensvertreters in der deutschen Videospieleindustrie, dem GAME – Bundesverband der deutschen Games-Branche e.V. und dem internationalen Marktforschungsunternehmen Newzoo, wird 2015 das Jahr der Tablet- und Mobile-Games.

Die Zahlen unterstreichen insgesamt einmal mehr den Trend zum Mobilspielemarkt, vor allem im Segment der Gelegenheitsspiele.

Ob nun Candy Crusher oder WoW-Suchti, klar ist, dass die Branche auch weiterhin boomt und dass mit ansteigendem Spaß auch der Umsatz weiter wächst. Nicht umsonst konnte die diesjährige Gamescom Rekordbesucherzahlen im Aussteller, privat und Fachbesucher-Sektor verzeichnen. Somit wird das 2015 gewählte Motto Next Level of Entertainment in ein ganz neues Licht gerückt.

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