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Tag Archives: Panini

Lost in Translation #01 – Who the Fuck is Johnny?

Die Arbeit als Comic-Übersetzer macht einen Riesenspaß, wird aber oft unterschätzt oder gleich völlig ignoriert. Zu Unrecht, wie ich finde, denn oft werden hier bereits im Vorfeld Fragen und Probleme geklärt, die den fertigen deutschen Comic erst zu einem runden Produkt machen und ihn manchmal sogar noch aufwerten. Diese Artikelreihe bietet kleine Einblicke in den Übersetzer-Alltag und die Abenteuer, die es dabei zu überstehen gilt. MEHR

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Comics Panini Rezensionen, Besprechungen & Kritiken

SPASS WARS 2 – Die Rückkehr der Nerdy-Ritter


SchloggerWars2Die Stripsammlung SPASS WARS ging Ende letzten Jahres in die zweite Runde. Wie bereits bei den Vorgängern, findet man auch hier reichlich Buntes und Absurdes aus dem All.

Für diesen Band, hat Altmeister Matthias Kringe (Schöpfer von SPASS TREK und SPASS WARS 1) den Staffelstab an Johanna „Schlogger“ Baumann abgegeben und so kommen dessen Inhalte auch ein wenig moderner daher.

Schlogger: Spass Wars 2

Schlogger: Spass Wars 2

Getreu der Devise, „mach ich Foto, tu ich Facebook,“ wird da ein Schnappschuss des explodierenden Todessterns geteilt oder die Protagonisten geraten mit und durch ihre Handys in ulkige Situationen, aber insgesamt, bleibt die Reihe auch hier dem Erfolgsrezept treu, allzu Alltägliches mit völlig Fantastischem zu vermengen.

Und zu guter Letzt, erhält der Leser auch wieder die Gelegenheit, tiefer in das STAR WARS-Universum einzutauchen und so einmal die Stars und Helden aus einer ungewohnten – für uns nur zu vertrauten – Perspektive zu erleben.

Wer zum Lachen nicht in die Meditationskammer geht, sich immer schon gefragt hat, was der mächtige Chewbacca denn da eigentlich in seinem Gurt mit sich herumträgt und welcher Anbieter galaxisweit den besten Empfang bietet, der ist hier genau richtig. Schlogger haucht in ihrer unverwechselbaren Art, der Lichten und der Dunklen Seite der Macht ein knallbuntes, zahneschmerzknuffiges, flachwitziges Leben ein, wie es eben nur sie kann. Möge die Macht auch weiterhin mit ihr sein!

Hier geht es zur >> Leseprobe <<.

Schlogger: Spass Wars 2 erscheint mit 64 Seiten im Hardcover für 9,99€ bei Panini

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In Memoriam Martin Sinner

Das Baby-Groot-Bild, das ich vor einiger Zeit hier veröffentlicht habe, wurde auf Wunsch meines sehr geschätzten Kollegen Martin Sinner​ erstellt. Dass er so viel Freude daran fand und sich das Bild sogar zu Hause aufhängen wollte, hat mir natürlich sehr geschmeichelt, mir aber zugleich auch gezeigt, wie leicht es doch ist, einem lieben Mitmenschen eine Freude zu bereiten.

Als ich vergangene Woche von Martins Tod erfuhr, war ich einen Moment lang wie vor den Kopf gestoßen. Auch wenn wir uns noch noch ewig kannten und auch nie die Gelegenheit hatten, uns einmal live zu begegnen, war diese Nachricht ein ehrlicher Schock für mich. Unser Kontakt war stets sehr lustig und herzlich und wir hatten über die Jahre einigen Spaß zusammen.

Heute hat nun der Panini Verlag einen öffentlichen Nachruf auf der Seite paninicomics.de veröffentlicht:

Nachruf

Als meinen eigenen Beitrag zu diesem traurigen Ereignis, möchte ich an dieser Stelle eine überarbeitete Version von Martins Bild einstellen und die Kollegen bei Panini, die hinterbliebenen Freunden und die Familie meines tiefsten Mitgefühls versichern.

WasGroot

Ich glaube fest daran, dass Martin jetzt von irgendwo dort oben auf uns herabsieht (vielleicht gerade in ein faszinierendes Gespräch mit Leonard Nimoy und Jack Kirby vertieft).

Ruhe in frieden Martin

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Comics Events Gewinnspiel News Panini

75 Jahre Batman


bats-klein
Ein denkwürdiges Jubiläum für den Fledermaus-Detektiv. Da er das letztlich seinen Lesern zu verdanken hat, sollen es dann auch die Batman-Fans sein, die zur Feier beschenkt werden. Als deutsche Comic-Heimat des Dunklen Ritters, erklärt der Panini Verlag deswegen – in Zusammenarbeit mit einer ganzen Reihe von Comic-Shops – den kommenden Samstag, den 29. November 2014, kurzerhand zum Batman-Tag. An diesem Tag halten alle teilnehmenden Comic-Händler für die Batman-Leser Überraschungen bereit: unter anderem einen Batman-Gratis-Comic und eine exklusiv für Deutschland erstellte Batman-Variant-Cover-Edition.

Gratiscomic 75 Jahre Batman
Dieser Comic enthält einen Nachdruck des ersten Auftritts des Dunklen Ritters aus dem Jahr 1939. Ausserdem enthalten, eine auf Deutsch bisher unveröffentlichte Batman-Story von Zeichnerlegende Neal Adams, eine aktualisierte Batman-Herkunftsgeschichte von Jim Lee, und eine Tribute-Galerie mit Batman-Zeichnungen diverser Künstler.

Batman Eternal Nr. 1
Zwar startet die neuen Heftserie Batman Eternal regulär erst im Januar 2015, zum Batman-Tag können sich echte Fans der Fledermaus, in jedem an der Aktion teilnehmenden Comic-Laden, ein individuell auf den jeweiligen Shop zugeschnittenes Variant-Cover dieser Ausgabe sichern. Ein echter Knaller: Das Cover wurde exklusiv für Panini Deutschland von Guillem March erstellt. Soetwas gab es noch nie! Für den US-Verlag DC Comics ist diese Variant-Cover-Aktion eine Premiere, die in Deutschland zum ersten Mal durchgeführt wird – man kann also getrost von einem einzigartigen Event reden. Die Auflagen des Gratis-Comics, wie auch der Vorveröffentlichung sind limitiert.
Die Ausgabe enthält die US-Ausgaben Batman Eternal #1 und #2, zum Preis von 5 €.

Ich bin Batman
Damit am Batman-Tag auch gleich die richtige Stimmung aufkommt, gibt es in den teilnehmenden Comic-Shops, gratis Batman-Masken in vier verschiedenen Designs aus vier unterschiedlichen Epochen des fledrigen Vigilanten.
Diese Masken sollen die Fans am Batman-Tag nicht nur tragen, sie können sich damit auch in ihren Comic-Shops fotografieren lassen und mit diesen Bildern an einem Gewinnspiel teilnehmen. Unter anderem gibt es dabei limitierte Hardcover-Ausgaben von Batman: Die Rückkehr des Dunklen Ritters – signiert vom Zeichner Klaus Janson persönlich – zu gewinnen.

Übrigens könnt ihr >>hier<< auch aktuell schon an einem tollen Batman-Gewinnspiel teilnehmen.
Eine Liste der teilnehmenden Shops und weitere Infos zum Batman-Tag findet ihr >>hier<<

Und hier gibt es noch den offiziellen Batman-Tag-Trailer:

Der Inhalt ist nicht verfügbar.
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Comics Interview

Interview mit Matthias Kringe

Matthias KringeMatthias Kringe, Autor und Zeichner der Panini-Bücher SPASS WARS und SPASS TREK hat sich die Zeit genommen und mit seinem privaten Teleporter in mein Stübchen versetzt, um mir sozusagen Rede und Antwort zu stehen.
Für alle, die ihn noch nicht so gut kennen, hier ein kurzer aber bereits sehr beeindruckender Überblick:
Matthias Kringe ist gebürtiger Siegerländer und hat allgemeine Literaturwissenschaft, Geschichte und Kunstgeschichte studiert. Seit mittlerweile 32 Jahren gibt er den -vor allem regional bekannten- „Dilldappen-Kalender“ mit Comics auf Siegerländer Platt heraus. Darüber hinaus ist Matthias ständiger Mitarbeiter des Deutschen MAD-Magazins, insbesondere für die Cover-Gestaltung, Alfred E. Neumann- Galerie, sowie Comic-Parodien und satirische Stilkopien.

Sylvaroth: Dann fangen wir doch mal mit dem naheliegendesten an: Star Wars und Star Trek.
Du scheinst zwar von beidem ein großer Fan zu sein, aber was macht gerade bei Star Wars, für dich die Faszination aus?

Matthias: Ach, ich hab das Teil ja 1978 als „Krieg der Sterne“ im Kino gesehen. Am besten fand ich die Cantina-Szene. Und dieses dreckige-authentische Ambiente. So ganz anders als das cleane Enterprise-Umfeld.

S: Wie viele andere auch (mich eingeschlossen), gibst du zwar zu, dass die neuen Episoden ihre Momente haben, bleibst aber trotzdem stur auf dem Standpunkt, dass die klassische Trilogie die bessere ist. Welcher Charakter aus den ersten Star Wars-Filmen ist denn dein ungeschlagener Liebling?

M: Die Raumschlachten und die Klonheerthematik in den neueren Filmen haben mich eigentlich von Anfang an genervt. Deshalb war ich z.B. auch nie ein Fan von Battlestar Galactica.
Ich bin eher ein Muppets-Fan und so ziemlich alles aus der Oz¹-Werkstatt begeistert mich. Darum fand ich Dagobah toll und die Ewoks auch. Und natürlich ist Yoda mein ganz klarer Favorit. Der hat auch das größte Gag-Potenzial.
Zähl mal, wie viel Strips ich mit ihm gemacht hab!

S: Ja, doch, da kommt schon was zusammen. Einige der Strips in SPASS WARS und SPASS TREK, stammen ja aus dem deutschen MAD-Magazin.
Aber wie kam es eigentlich dazu, dass du für diese Publikation tätig wurdest?

MAD Nr. 161

MAD Nr. 161 (Cover: Matthias Kringe)

M: Das war schon seltsam. Eines Tages bekam ich Besuch von einem komischen Typen, der behauptete, mein älteres Ich aus der Zukunft zu sein. Er drängte mich dazu, Arbeitsproben an das neu gegründete Dino-MAD zu schicken. Das war 1998. Ab Ausgabe 4 war ich dann regelmäßig dabei.
Seit Feuersteins² Tagen war ich ein großer Fan vom deutschen MAD, aber ein noch größerer von Bill Gaines‘ Ur-MAD aus den 50er, 60er Jahren, das ich schwerpunktmäßig während meines Studiums kennenlernte. Überhaupt gehören die EC-Comics³ aus dieser Zeit zu den besten Comics, die je geschaffen wurden.

S: Nun bist du neben den Panini-Büchern und deiner Arbeit für das MAD-Magazin, auch sonst nicht gerade untätig. Auf deiner Website gibt es zum Beispiel einen schönen Schnitt durch deine beeindruckende Angebotspalette. Neben den Cartoons und Comics sind mir dort vor allem die Sympathiefiguren ins Auge gefallen.
Magst du ein wenig mehr dazu erzählen?

M: Bisher habe ich Sympathiefiguren für Freizeiteinrichtungen entworfen, aber besonders auch für Soziale oder Umweltprojekte. Für den NABU und den BUND habe ich von diesen Figuren auch Animationsfilme gemacht. Im Frühjahr 2012 habe ich mit meinem Film Gib ihm ’ne Chance – Willkommen Wolf! den ersten Preis eines Kreativwettbewerbes des NABU gewonnen, ein halbes Jahr später dann, den zweiten Preis für einen Comic gegen die Meeresverschmutzung, dieses Mal vom BUND. Dem folgte der Auftrag, den Comic dann als Animationsfilm umzusetzen. So entstand der Film shark against plastic. Außerdem haben wir vor Kurzem die Arbeit an einem größeren Erklärfilm beendet: Im Reich der Klofrösche, eine abenteuerliche Reise durch eine Kläranlage. Den Film, habe ich zusammen mit meiner Tochter Elisabeth gemacht.
Alle drei Filme kann man sich mittlerweile auch auf YouTube anschauen.

Dilldappen-Kalender 2015

Dilldappen-Kalender 2015

S: Die Klofrösche sind einfach megaputzig geraten. Der Film macht richtig Spaß. Eine andere Sache, die auf deiner Seite gleich ins Auge fällt, sind deine Dilldappen. Du gibst mittlerweile seit über drei Jahrzehnten den sogenannten Dilldappen Kalender heraus. Währen dieser zuerst noch komplett in Schwarzweiß und vollständig in siegerländischem Platt erschien, ist der seit Kurzem erhältliche Kalender für 2015 komplett in Farbe und „zweisprachig“: Deutsch & Siegerländisch. Wie kam es zu der Idee, diese Sagengestalten für das Medium Comic zu adaptieren und warum im siegerländer Platt?

M: Als Kind bekam ich von meinem Opa Geschichten über die Dilldappen erzählt, das war allerdings alles eher sehr fragmentarisch und angedeutet, sodass ich mit meiner Fantasie Lücken schließen musste. Von Anfang an waren meine Dilldappen aber auch schon Karikaturen einer durchschnittlichen Siegerländer Familie, die sich im Dialekt unterhielt. Diese Mischung aus Sage und Satire kam sehr gut an.
Mittlerweile interessieren sich immer mehr Nicht-Siegerländer für den Kalender. Zum einen, weil einige meiner Dilldappen-Geschichten auch im Netz kursieren, z. B. meine Miniserie Minimum Falcon, eine Dilldappen-Parodie auf Han Solo und Chewbacca, zum anderen, weil die Geschichten bekanntermaßen auch andere Popkulturthemen parodieren (aktuell u. a. auch Breaking Bad, Batman und Mission Impossible) und die SPASS WARS/SPASS TREK/MAD-Fans den gleichen Humor dort wiederfinden.

S: Mit nunmehr über 30 Jahren Berufserfahrung im Bereich Illustration und Comic, kann man dich durchaus zu den alten Hasen der deutschen Comic-Szene zählen.
Hast du als solcher vielleicht ein paar nützliche Tipps für die jungen Zeichnern und Zeichnerinnen da draußen?

M: Für mich macht der Beruf des Comickünstlers vor allem das Erzählen guter Geschichten aus, die idealerweise zum Nachdenken anregen. Verbessert euren Zeichenstil nicht bis zur austauschbaren, seelenlosen Perfektion. Arbeitet lieber an Geschichten, die eure Unverwechselbarkeit ausdrücken. Eignet euch permanent Bildung an. Nichts ist peinlicher als Cartoons, aus denen Halbbildung herausschreit.

S: Apropos Bildung, in welcher Form hat dir dein Kunststudium geholfen, im Bereich Comic und Cartoon bzw. Karikatur Fuß zu fassen?

Cartoon von Matthias Kringe

Cartoon von Matthias Kringe

M: Ich habe tatsächlich Kunst studiert (klassisches Zeichnen nach der Natur und Malerei), habe dann aber meinen Magisterabschluss in Kunstgeschichte (und Literaturwissenschaft und Geschichte) gemacht.
Das Studium war keine konkrete Berufsausbildung für den Job des Cartoonisten, hat aber geholfen, bereits vorhandene Fähigkeiten zu vertiefen. Das Zeichnen nach der Natur, d. h. mit dem Blick Proportionen, Perspektive und Körperlichkeit wahrzunehmen und mit Papier und Bleistift festzuhalten, gehört schon zu den Basics, die jeder Zeichner beherrschen sollte. Auch kunstgeschichtliches Wissen, wie zum Beispiel ein Bildaufbau nach dem Goldenen Schnitt vorzunehmen ist, oder Hintergrundwissen zu Motivgeschichte, Ikonografie etc., sind schon sehr, sehr hilfreich für einen zeichnenden Satiriker.
Meinen Stil als Zeichner haben allerdings meine Vorbilder Franquin und Barks geprägt, deren Werke ich visuell und dramaturgisch aufgesaugt habe, um dann zuerst ähnliches, dann eigenes zu schaffen.

S: Solch eine Entwicklung vollzieht sich ja nicht von jetzt auf gleich. Wann hast du mit dem Zeichnen bzw. Malen angefangen?

M: Ich war schon als Schulkind ein begeisterter Zeichner, Kunst war mein Lieblingsfach, Mathe nicht. Erste Karikaturen erschienen in der Schülerzeitung des Gymnasiums, mein erstes Geld habe ich damit zu Beginn des Studiums verdient, als Karikaturist für die regionale Westfalenpost. Von Anfang an habe ich mich allerdings nie als „Nur-Zeichner“ verstanden, sondern immer mit den Zeichnungen auch Geschichten erzählt.

S: Wann und warum hast du dich schließlich entschlossen, dich selbstständig zu machen?

M: Bereits während des Studiums habe ich sehr erfolgreich meine ersten Dilldappen-Kalender verkauft, sodass sich die Frage, ob ich damit weitermachen wollte/sollte von ganz allein beantwortet hat. Zur selben Zeit fing ich dann an, als freier Mitarbeiter für die Westfalenpost zu arbeiten. Beides zog nach und nach weitere Auftragsarbeiten nach sich. Nach Beendigung des Studiums blieb ich dann selbstständig, weil ich mein Leben mit dem Zeichnen gut finanziert bekam.

Minimum Falcon von Matthias Kringe

Minimum Falcon von Matthias Kringe

S: Wie hat sich die deutsche Comicszene in den vergangenen 30 Jahren entwickelt?
Welche positiven und welche negativen Trends siehst du?

M: Positiv: Das Internet bietet durch Fachforen, soziale Netzwerke, Blogs und eBooks jedem aufstrebenden Talent, aber auch alten Hasen die Möglichkeit, seine Arbeiten online zur Diskussion zu stellen, dafür zu werben und auch zu verkaufen. Früher gab’s dafür Fanzines, die Post und lange Fahrten auf der Autobahn oder im Zug, um zu Stammtischen oder in Comicbuchläden zu gelangen. Früher hat man sich manchmal ziemlich isoliert gefühlt, heute fühlt man sich als Teil einer lebendigen, weltweiten Community.
Negativ: Die Beschaulichkeit ist dahin, der Markt ist größer und rasanter. Onlinevotings sind dämlich und Shitstorms können Karrieren ruinieren, bevor sie begonnen haben.

S: Liest du selbst auch Comics oder Webcomics deutscher Kollegen? Wenn ja welche kannst du besonders empfehlen?

M: Ich lese eigentlich alles von den Kollegen, die ich persönlich kenne und schätze, die man regelmäßig auf Stammtischen, Comictauschtagen oder Messen trifft. Empfehlen kann ich alle, weil man das so unter Kollegen macht. Ich finde besonders toll, dass ich in der Comicszene eine große Freundschaft und Loyalität erfahre. Wir werben ja alle gegenseitig für Produkte und Projekte der Kollegen, Konkurrenz und Neid hab ich noch nie erfahren.

S: Würdest du durch eine Raum-Zeit-Anomalie in die Vergangenheit versetzt und dort auf dein jüngeres Selbst stoßen, welchen Rat würdest du ihm mit auf den Weg geben?

M: Den selben Rat, den ich ihm auch das letzte Mal gegeben habe: Ruf bei MAD an, die können Autoren-Zeichner gebrauchen!

Matthias Kringes SPASS WARS (Quelle: Panini Comics)

Matthias Kringes SPASS WARS (Quelle: Panini Comics)

S: Du hast eingangs erwähnt, dass dir Star Wars aufgrund des ‚Used Universe‘-Charakters mehr zusagt, als die sterile Utopie, die wir zumindest aus den älteren Star Trek-Serien kennen, dennoch scheinst du dich auch im Umfeld der Enterprise bestens auszukennen. Wie vereinbart sich das?

M: Nee, Star Wars hatte mich ja nur fasziniert, weil es so „anders“ war als die SF, die ich bis dahin kannte. Ich war ja mit Raumpatrouille Orion, Time Tunnel und eben Raumschiff Enterprise groß geworden. Da war ja alles futuristisch clean. Aber ich fand Raumschiff Enterprise von Anfang an toll, seit ich es 1972 als Schüler zum ersten Mal gesehen hatte. Wir haben das damals alles in der großen Pause auf dem Schulhof nachgespielt, beamen, phasern, Spock-Griff.
Später, in den Achtzigern, fand ich die Next Generation auch toll, besonders wegen der Message. Ich hab dann auch meine Magister-Arbeit über diesen Aspekt der SF geschrieben: Gesellschaftliche Parabeln mit Moral im Gewand von Zukunftsgeschichten.

S: Gibt es noch andere Serien oder Filmreihen, die dich besonders faszinieren und über die du evtl. einmal einen Comic machen würdest?

M: Ich habe eigentlich alle fantastischen Serien gerne geschaut: Quantum Leap, Doctor Who, Buffy, Xena, Hercules. Ein besonderer Fan bin ich – auch unter dem kulturgeschichtlichen Aspekt – von der klassischen Twilight Zone. Eine der besten Serien, die es je gab! Heute schau ich gerne Doctor Who, Game of Thrones, Spartacus, Breaking Bad … ja, und The Big Bang Theory! Und Downton Abbey!!!

S: Auch wenn seitens des Verlags bisher noch nicht offiziell angekündigt, weiss ich doch aus gewohnt zuverlässiger Quelle, dass du derzeit an einem Buch arbeitest, in dem du querbeet und auf gewohnt verulkende Weise durch die oben genannten Serien pflügst. Kannst du uns darüber etwas mehr erzählen?

M: Weil die beiden Cartoonbände so gut laufen, denke ich zusammen mit Panini über einen weiteren Band nach. Der Arbeitstitel ist SPASS STARS. Es soll ein Sammelband von allen Strips werden, die ich seinerzeit für TV-Highlights und Moviestar gemacht habe. Ein Querschnitt durch alle fantastischen Fernsehserien (und Kinofilme), dazu natürlich eine Reihe von neuen Strips, die die aktuellen Serien und Kinofilme abdecken.

S: Vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, Matthias und weiterhin noch viel Erfolg!… Matthias?!… Was soll ich sagen, entweder habe ich soeben meinen ersten Interviewpartner verlegt oder dieses seltsame leuchtende Ding in meinem Büro ist tatsächlich so eine Art Zeitportal. Ich frage mich nur wohin? Oder sollte ich besser fragen: Wann?


¹ Schauspieler, Puppenspieler und Regisseur Frank Oz ist vor allem bekannt für sein Puppen und deren Auftritte in Film und Fernsehen. Zu den bekannteren Figuren gehörten Miss Piggy, Fozzie Bär, Bert und Yoda.

² Journalist, Kabarettist und Entertainer Herbert Feuerstein war von 1969 bis 1991 Chefredakteur des deutschen MAD-Magazins

³ EC Comics (kurz für „Educational Comics“ bzw. „Entertaining Comics“) war ein New Yorker Comicverlag, der sich in den 1940er und 1950er Jahren auf das Horror- und Crime-Genre spezialisierte und unter anderem die Serie Tales from the Crypt (Geschichten aus der Gruft) herausbrachte, die in Film- und Fernsehserien umgesetzt wurde. Etliche dieser Werke wurden nach Maßgaben des Comics Code zensiert, sodass sich der Verlag ab 1956 auf die Herausgabe des Comic-Magazins MAD konzentrierte.

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Panini Rezensionen, Besprechungen & Kritiken Star Trek

SPASS TREK – Phaser auf Spaß

MATTHIASKRINGESPASSTREK_Hardcover_144Ich hatte vorab schon viel Gutes von Matthias Kringes Spass Trek gehört und gelesen. Auf der diesjährigen FedCon durfte ich dann endlich einen ersten Blick hinein werfen. Nur kurze Zeit später, schnappte mir eine Dame im Seven of Nine-Kostüm eben jenes letzte Exemplar aus den Händen. Bevor ich auch nur protestieren konnte, war diese Person jedoch schon wie vom Erdboden verschluckt. Als habe sie sich in Luft aufgelöst…
Rückblickend bin ihr deshalb aber nicht gram, denn wer einmal einen Blick in den Band geworfen hat, der kommt so schnell auch nicht mehr heraus. Sowohl aus dem Lesen, als auch aus dem Lachen.

Cover Matthias Kringe: Spass Trek

Cover Matthias Kringe: Spass Trek

Ob nun das klassische Raumschiff Enterprise, das nachfolgende nächste Jahrhundert, die Raumstation Deep Space Nine, oder die Reiseabenteuer der Voyager, sogar die sonst eher stiefmütterlich behandelte Serie Enterprise zieht Kringe durch den Johannisbeersaft und deckt dabei erstaunliches auf.
Wer schon immer wissen wollte, woher der Klingone seine Falten hat, wie Tuvoks meditative Freizeitgestaltung aussieht und was es eigentlich mit den blauen Mustern auf Chakotays Stirn auf sich hat, hier erfährt er es.

Auch wenn so manche Seite vielleicht ein paar Panels mehr vertragen hätten, platzen die vorhandenen vor ulkigen Ideen schier auseinander. Selbst vor Crossovern mit beliebten TV-Serien wie Akte X, Lost, Mr. Bean oder Monk wird da nicht zurückgeschreckt. Dabei trifft aber jede noch so abstruse Pointe ins Schwarze und verursacht zuweilen herzhafte Kicheranfälle.

Ein absolutes Highlight des Bandes ist dann der Auszug aus dem klingonischen Original von Max und Moritz.
Auf einmalige Art und Weise verschmelzen hier das kultige Pop-Phänomen Star Trek, mit einer der klassischsten deutschen Bildergeschichten. Faszinierend!

Für miesepetrige Star Trek-Fanatiker ist dieses Album zwar nichts, aber jeder, dem nicht bei einem Transporterunfall die Humordrüse verloren ging, wird hier auf jeder Seite etwas zum schmunzeln, kichern oder zumindest zum kalauer-seufzen haben.

Hier gehts zur >> Leseprobe << ein auführliches Interview mit Matthias gibt es >> hier <<

Matthias Kringe: Spass Trek erscheint mit 64 Seiten im Hardcover für 9,99€ bei Panini

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SPIDER-MAN ALPHA – Es rumpelt in Pittsburgh

Spider-Mans unfreiwilliger Sidekick wurde nach seiner ersten Pleite ordentlich zurechtgestutzt. Wird er sich als einer zweiten Chance würdig erweisen?alphaDie Entstehungsgeschichte des jungen Marvel-Megaübersuperhelden ALPHA alias Andy Maguire erinnert nicht von ungefähr an die, des freundlichen Spinners aus der Nachbarschaft: Bei einer Schulexkursion in ein Labor kommt es zu einem Unfall, in dessen Folge Andy übermenschliche Kräfte verliehen werden. Einerseits ging es dem jungen Peter Parker seinerzeit ganz ähnlich, andererseits findet der Unfall nun an Peters neuem Arbeitsplatz, den Horizon Laboratorien statt. Daher nimmt es nicht wunder, dass er nicht ganz unbeteiligt an der ganzen Sache ist, sind es doch die von ihm erschaffenen Parker-Partikel, die bei einer von ihm geleiteten Präsentation entfleuchten und den ganzen Schlamassel erst verursachen.

Cover Spider-Man & Alpha

Cover Spider-Man & Alpha

Wohin geht ALPHA?
Getreu dem Motto: „mit großer Macht, kommt große Verantwortung.“, versucht nun Peter als sein Netzkrabbler-Alter Ego positiven Einfluss auf den neugeborenen Überhelden zu nehmen. Dieser ist im Gegensatz zum jungen Peter Parker, jedoch alles andere als ein hochintelligenter Bücherwurm mit einem goldenen Herzen und einer liebevollen Erziehung. Viel eher war er bisher blaßestes Mittelmaß und zufrieden damit. Wen wundert’s da, dass der Junge nicht nur dank seiner Kräfte abhebt und schlußendlich damit sogar Menschen in Gefahr bringt. Kurzerhand werden ihm daraufhin von Peter Parker die Kräfte wieder entzogen.

Was geschiht nun mit ALPHA?
Was nun folgt ist ein Absturz ganz besonderer Wucht. Denn, nicht nur muss sich der großkotzige Held nun wieder mit einem Leben als Normalo arrangieren, auch die Häme und der Spot seiner Mitmenschen, ob seines kolossalen Versagens machen ihm das Leben in der pennsylvanischen Metropole Pittsburgh nicht gerade leichter. Als er eines Tages dann zu einem Routineuntersuchung in die Horizon Laboratorien gerufen wird, ahnt er noch nicht, dass er seine Kräfte schon bald wiedererlangen wird. Keinen Moment zu früh, denn schon verlangen die ersten rätselhaften Vorfälle nach dem Eingreifen des neuesten Heldenzuwachses in Marvelmerika.

Fazit:
Story und Artwork von Spider-Man & Alpha sind zu gleichen Teilen dynamisch und actiongeladen, bieten aber auch Platz für Introspektion und Charakterentwicklung. Der Band ist absolut zu empfehlen, auch wenn man vielleicht mit dem aktuellen Superior Spider-Man nichts anfangen kann, denn hier stehen der junge Heldenazubi und seine Wandlung hin zum neuesten Hoffnungsträger im Spotlight der Aufmerksamkeit.

Spider-Man & Alpha: Big Time von Joshua Hale Fialkov und Nuno Plati erscheint mit 114 Seiten im Softcover bei Panini.
Erscheinungsdatum: 17. Juni 2014

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GUARDIANS OF THE GALAXY 02 – Galaktisch geht’s weiter

GotGDa Star-Lord vermutet, dass mehr hinter dem kürzlich abgewehrten Angriff auf die Erde steckt, durchkämmt er die dunkelsten Winkel der Galaxis auf der Suche nach jemand, der mehr über die Hintergründe wissen könnte. Währenddessen haben die restlichen Guardians eine himmlische Begegnung im erdnahen Raum.

Erst das Vergnügen…
Nach den Geschehnissen des ersten Bandes (hier nachzulesen) versammeln sich die Guardians in einer Weltraumspelunke um ordentlich einen draufzumachen. Da die aufgekratzten Jungs und Mädels (und Gewächse und Pelztiere) nach ihrem Verstoß gegen das galaktischen Erd-Tabu, auf der Abschussliste der Ordnungskräfte stehen, lässt auch die obligatorische Kneipenschlägerei nicht lange auf sich warten. Entspannung muss schließlich sein.

Cover Guardians of the Galaxy #2

Cover Guardians of the Galaxy #2

Dem Untergang auf den Fersen
Anschließend trennt sich Star-Lord von den Guardians, da ihn seit den Vorkommnissen auf der Erde, merkwürdige Visionen aus allen Zeiten verfolgen. Auf der Suche nach einer Erklärung für die jüngsten Ereignisse, die irgendwie mit der Erde zusammenhängen, tritt Peter Quill schließlich dem wahnsinnigen Vater seiner Guardian-Kollegin Gamora gegenüber, Thanos.

Himmlische Haue
Währenddessen gehen die restlichen Guardians einer Meldung über ein unbekanntes Objekt nach, dass sich der Erde nähert. Dieses stellt sich als niemand geringeres als Angela heraus: Botin himmlischen Zorns und den Lesern bisher eher bekannt aus der Image-Serie Spawn. Wie bei dieser spärlich bekleideten Dame üblich, werden zur Begrüßung nicht viele Worte gewechselt, womit sie genau den Geschmack von Gamora, der gefährlichsten Frau des Universums trifft.

Actioncomedy auf interstellarem Niveau
Zwar kommen hier auch weiterhin kosmische Keilereien und universelle Umstände nicht zu kurz, allerdings wird diesmal der Fokus mehr auf die einzelnen Wächter und das sich langsam entwickelnde Beziehungsgeflecht innerhalb des jungen Teams gelegt. Von kleinen Romanzen über frotzelnde Seitenhiebe, erlebt man die neueste Heldengruppe des Marveluniversums von einer zutiefst menschlichen Seite.

Fazit
Auch im zweiten Band der Guardians of the Galaxy, überzeugen Bendis und sein Team auf ganzer Linie. Die Story ist mal brüllend komisch, mal anrührend und dann wieder unfassbar spannend. All dies unterstrichen und verfeinert durch die fantastischen Bilder, die uns einmal mehr einen Blick in das sprichwörtlich alltägliche Chaos gewähren.

Hier geht‘s zur >>LESEPROBE<<

GUARDIANS OF THE GALAXY 02 – Kriegerin des Himmels von Brian M. Bendis, Sara Pichelli und Oliver Coipel erscheint mit 116 Seiten im Softcover, für 9,99 € bei Panini

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GUARDIANS OF THE GALAXY 01 – Jetzt wird’s galaktisch

GotG

Weit davon entfernt, so bekannt zu sein wie die X-Men, die Fantastischen Vier oder die Avengers, machen sich Marvels Galaxienwächter in diesem Jahr auf, die Kinoleinwand zu erobern. Einen ersten Eindruck von diesem bunten Trupp, vermittelt Panini im ersten Band der Guardians of the Galaxy.

GotG Variant-Cover

galaktisches Schachspiel
In diesem erfährt man zunächst die Herkunftsgeschichte des tapferen Anführers der Guardians.
Gleich in mehrerlei Hinsicht ist dieser ein Charakter voller Gegensätze. Während er als Peter Quill geboren wurde und auf der Erde aufwuchs, ist er als Star-Lord ein mächtiger Held und Erbe eines ausserirdischen Sternenreiches.
Und genau diese beiden Aspekte seiner Identität geraten in Konflikt, als die Guardians erfahren, dass die Erde vom Rat der Galaktischen Imperien für tabu erklärt wurde. Einerseits schließt dies Eingriffe durch Angehörige dieser Imperien aus, andererseits sind den Guardians damit die Hände gebunden, sollte der Erde eine Bedrohungen von Ausserhalb begegnen.
Als dann genau dieser Fall eintritt, stehen Star-Lord und die Guardians vor einer schweren Entscheidung: Akzeptieren sie den Beschluss des Rates und verurteilen die Erde dazu, von ausserirdischen Mächten unterjocht zu werden oder treten sie für die Menschen der Erde ein und ziehen damit den Zorn gleich mehrerer Sternenreiche auf sich?
Als kleiner Bonus folgen auf die Hauptstory noch zwei kürzere Episoden, in denen Star-Lord die galaktische Bühne einigen seiner Mitwächter überlässt.

Cover: GotG Band 1

Cover: GotG Band 1

überirdische Geschichten und Bilder
Die Story zum Serienauftakt der Guardians of the Galaxy, stammt von keinem anderen als Brian Michael Bendis, Schöpfer des Ultimate-Universums und Gehirn hinter beinahe jedem Marvel-Großereignis der letzten 10 Jahre.  Mit der einleitenden Originstory von Star-Lord und den folgenden Verwicklungen, beweist Bendis einmal mehr sein Gespür für Spannung und Intrigen. Hier befinden sich humorvolle Einlagen, nachdenkliche Retrospektion und rasante Weltraumgefechte im dynamischen Wechsel, und weben eine so dichte Atmosphäre, dass man als mitfiebernder Begleiter der galaktischen Wächter, nichtmal einen Helm braucht.
Atemberaubend hingegen, sind die Bilder, mit denen Steve McNiven (Civil War) und Sara Pichelli (Ultimate Comics: Spider-Man) die verwickelte Story unterlegen. So actiongeladen, so frisch und gestochen scharf, wie ein klarer Sommertag im Erdorbit.
Gemeinsam entführt das Trio den Leser in die galaktischen Tiefen des Guardians-Universums, wo sie auf einen sprechenden Baum, seinen  schießwütigen Waschbärkumpanen, blutrünstige Aliens und schließlich auch auf Star-Lords zwielichtigen Vater stoßen.

Fazit
Insgesamt setzt der Serienstart kosmische Maßstäbe und das nicht nur hinsichtlich eines Generationenkonflikts von interstellarem Umfang. Spannend bis zum Ende, ist dieser Band der ideale Einstiegspunkt in das faszinierende Universum der Guardians of the Galaxy.

Hier geht‘s zur >>LESEPROBE<<

GUARDIANS OF THE GALAXY 01 – Space Avengers von Brian M. Bendis, Steve McNiven und Sara Pichelli erscheint mit 116 Seiten im Softcover, für 9,99 € bei Panini

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