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COMIC COLLAB – Haare

HaareSchlogger veranstaltet monatlich die berühmt berüchtigten Comic-Collabs.
Worum’s dabei geht und wie das so abläuft erklärt Schlogger hier selbst:
Einfach was zum aktuellen Thema zeichnen, bei sich hochladen und alle anderen Mitcollabeure verlinken.
Damit auch alle verlinkt werden: Am besten als Kommentar bei mir Eure URL posten oder mir eine Mail schicken. Hashtag für Twitter und Facebook:
#comiccollab“

Zum 15 November 2015 lautet das Thema Haare. Ich bin diesen Monat einwenig verspätet, aber zum fünften Mal dabei, und wie jedes Mal, wen ich was von mir ins Netz stelle, hoffe ich sehr, dass es euch gefällt. Teilt mir doch einfach eure Meinung in den Kommentaren mit oder schreibt auf Facebook oder Twitter, wie ihr es findet.

Teilnehmer im November:

Das Thema für den 15. Dezember lautet ‘Erfolg’. Wie immer kann jeder, der Lust hat, mitmachen. Lade dazu deinen Beiträge zum jeweiligen Thema hoch und verlinke alle anderen Teilnehmer.

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COMIC COLLAB – Freunde

Freunde2Schlogger veranstaltet monatlich die berühmt berüchtigten Comic-Collabs.
Worum’s dabei geht und wie das so abläuft erklärt Schlogger hier selbst:
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Zum 15 September 2015 lautet das Thema Freunde. Ich bin nun bereits zum dritten Mal dabei, und wie jedes Mal, wen ich was von mir ins Netz stelle, hoffe ich sehr, dass es euch gefällt. Teilt mir doch einfach eure Meinung in den Kommentaren mit oder schreibt auf Facebook oder Twitter, wie ihr es findet.

Teilnehmer im September:

Das Thema für den 15. Oktober lautet ‚Schwarz & Weiss‘. Wie immer kann jeder, der Lust hat, mitmachen. Lade dazu deinen Beiträge zum jeweiligen Thema hoch und verlinke alle anderen Teilnehmer.

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Comics JAZAM Kwimbi Rezensionen, Besprechungen & Kritiken Zwerchfell

HIPSTERS versus…

Hipsters2Die lieben Kollegen von JAZAM haben mir kürzlich eine ganz besondere freude gemacht und mir ein Rezensionsexemplar von Adrian vom Baurs Hipsters versus… zugeschickt. Bevor ich aber auf dessen Inhalt eingehe, möchte ich vorab auf folgende Frage eingehen:

Was sind Hipster?

Hipster ist ein im frühen 21. Jahrhundert in den Medien verbreiteter, zumeist etwas spöttisch gebrauchter Name für eine Subkultur, deren Angehörige ihrem Szenebewusstsein – bei Gleichgültigkeit dem Mainstream gegenüber – ignorant bis extravagant Ausdruck verleihen.

-dt. Wikipedia

In der öffentlichen Wahrnehmung wird die Hipster-Kultur vor allem durch zwei Dinge charakterisiert.
Das Eine ist der hipstertypische Modestil, der sich sowohl bei den großen Subkulturen der 1940er Jahre bedient, als auch bei den zeitgenössischeren Emos.
Nerdbrillen, Bärte, Flanellhemden, Röhrenjeans, aber auch Tattoos, Piercings und der Besitz von Apple-Produkten brandmarken den Hipster.
Das Andere ist, der vergebliche Versuch, als individuell zu erscheinen, was allein schon durch den Fakt ad absurdum geführt wird, dass das Hipstertum als Subkultur gleichgesinnte Anhänger versammelt.
Einziger Ausweg aus diesem Dilemma: Der wahre Hipster würde nie zugeben, ein Hipster zu sein.

Darum geht es
Nachdem das nun geklärt wäre, kann man sich ein ziemlich gutes Bild von den Protagonisten des Comics machen. Hauptakteur Leo ist der absoluter Urvater aller Hipster. Er kannte jeden und alles, und zwar genau schon zu der Zeit, wo sie noch nicht jeder kannte und sie cool fand. Auch in seinem Kleidungsstil drückt sich diese oft großkotzig, überhebliche Haltung aus, denn alles was er trägt ist entweder total trendy oder ein ironisches Statement gegen den Mainstream, je nachdem, was die Situation gerade erfordert.

Cover HIPSTERS versus...

Cover HIPSTERS versus…

Stets mit von der Partie sind seine treuen Gefährten, Nike, die einzig sein prätentiöser Charakter davon abhält, ihm auf ewig zu verfallen, Steven, der Hipster-Nerd und Tom, die vollbärtige Hipster-Antwort auf South Parks Kenny.
Gemeinsam erlebt die hippe Clique ganz erstaunliche Abenteuer, die sie auf Vampire, Dinosaurier, zeitreisende Aliens (oder doch nicht?) und Killerroboter treffen lässt und sie in die Hölle, den Himmel und noch ganz andere Dimensionen führt. Wenn man Hipsters auch nicht unterstellen kann, dass alle Geschichten einen Sinn ergeben, so glänzen die absurden Episoden jedoch stets durch Unvorhersehbarkeit und ein schier unfassbares Maß an Fantasie.
Hipster balanciert zwischen Genie und Wahnsinn, zwischen Kunst und Klamauk, ist sich dabei aber stets seiner ureigensten Aufgabe bewußt: zu unterhalten.

Gastbeiträge
Wer am Ende der baurschen Reise gerne noch verweilen will in der Welt der Hipster, der wird am Ende des Buches dazu eingeladen, dies mit den Gastbeiträgen anderer Zeichner zu tun. Hier interpretiert, verulkt und verhunzent eine Auswahl des feinsten, was die deutsche Comicszene derzeit herzugeben vermag: David Füleki, Tim Gaedke, Heiko Hörnig & Marius Pawlitza, Schlogger, Maximilian Hillerzeder und Dominik ‚Pete‘ Wendland.

Mut zur Lücke
Dieser Band hat fast alles: Polarisierende Charaktere, lustige Stories, interessante Wendungen und coole Gastbeiträge. Was er nicht enthält sind die ersten zwei Comics der Hipster-Reihe Hipsters versus Monsters und Hipsters vesus Zombies. Diese wurden nicht mit in den Band aufgenommen, da sie „‚ursprünglich in anderen Print-Publikationen erschienen waren und vom Format und Stil her nicht in dieses Buch gepasst hätten.“
Da aber schon der erste Strip ein besonderes Storyelement der Hipsterabenteuer einführt, möchte ich euch diese nicht vorenthalten und habe sie dort oben für euch verlinkt.

Fazit
Hipsters versus… ist ein schönes Beispiel dafür, was Webcomic so beliebt macht und dass sie auch in Buchform, also ausserhalb ihres natürlichen Elements, weiterhin  funktionieren. Die Zeichnungen sind lustig, die Geschichten abgedreht und der Humor kommt bei alledem auch nicht zu kurz.
Was will man mehr?

Hier geht es zur >>Leseprobe<<

Hipsters versus… von Adrian vom Baur erscheint mit 80 Seiten im Softcover, für 14,- € bei Zwerchfell und kann direkt im JAZAM!-Web-Shop oder über den Webcomicshop Kwimbi geordert werden.

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COMIC-COLLAB – Seniorenklischees

Seniorenklischees5Schlogger veranstaltet monatlich die berühmt berüchtigten Comic-Collabs.
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Zum 15 Juli 2015 lautet das Thema Seniorenklischees. Für mich ist es das erste Mal, und ich hoffe, dass euch mein Beitrag gefällt. Teilt mir doch einfach eure Meinung in den Kommentaren mit oder schreibt auf Facebook oder Twitter, wie ihr es findet.


Mehr Informationen von der Uni Heidelberg:

Liebe ComicbloggerInnen,

das Institut für Gerontologie (die Alters- oder Alternswissenschaft) in Heidelberg hat sich unter anderem das Ziel gesetzt, wissenschaftliche Ergebnisse nicht nur im Elfenbeinturm zu betrachten,  sondern auch verständlich und mal mit einem Augenzwinkern in die breite Öffentlichkeit zu tragen. Es ist unser Ziel, dazu beizutragen, dass auch Bevölkerungsteile, die sich weniger mit dem Alter auseinandersetzen, auf dieses sich immer stärker auswirkende Thema aufmerksam gemacht werden. Tradition ist z.B. bereits das Filmfestival der Generationen (www.festival-generationen.de). Ich möchte auch gerne im grafischen Bereich neue Kooperationen zwischen Wissenschaft und Kunst aufbauen, die das Thema Alter(n) aus anderen Perspektiven zeigen.

Schlogger hat sich zu meiner großen Freude dazu bereit erklärt, zur der monatlichen Comic-Collab das Thema “Senioren-Klischees” auszugeben. Hintergrund dieses Themas sind die sogenannten Altersstereotype, also meist negative Eigenschaftszuweisungen, die oft übergeneralisiert werden und dadurch den Umgang mit alten Menschen unbemerkt beeinflussen. Dabei ist ‚Altsein‘ nur ein soziales Konstrukt. Denkt man z.B. an einen 35jährigen, wäre dieser als Sportler meistens schon zu alt, als Politiker aber noch fern von jedem wichtigen Amt. Die Frage, die sich die Gesellschaft eigentlich stellen sollte, ist doch die, mit welchen Rollen und sprachlichen Etiketten wir Ältere charakterisieren und welche davon überhaupt (noch) der Wahrheit entsprechen. Nicht ganz ernstgemeint dazu dieses Video: www.youtube.com/watch?v=VGEfNcvntno.

Alle Beiträge werden – mit Eurer Zustimmung – bei uns im Institut in Heidelberg, für eine längere Zeit ausgestellt. Dieses Vorgehen werde ich mit der Fachschaft zusammen organisieren. Hierfür sollten die Daten derart gestaltet sein, dass wir diese mindestens auf DIN A3 ausdrucken können. Am Anfang wird das eine kleine Sache sein, aber mit immer mehr Ideen und Beiträgen auch aus anderen Richtungen, erhoffen wir uns, die Grundidee immer mehr wachsen zu sehen.

Vielen Dank für Euer Mitwirken und liebe Grüße aus Heidelberg,
Christine Stolla
Dipl.-Soz., Dipl.-Geront. Christine Stolla

WEITERFÜHRENDE INFORMATIONEN
Institut für Gerontologie
Aktuelle Forschungsprojekte
Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

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Comics Rezensionen, Besprechungen & Kritiken

JAZAM! – Tierisch vielfältig

 

JAZAM

Cover der JAZAM!-Ausgaben 1 – 7

Vom Fanzine zur Skyline
Erstmals erschien die JAZAM! zur essener Comic Action 2006. Die erste Ausgabe zum Oberthema Märchen, wurde mit dem Gedanken veröffentlicht, der deutschen Comiczeichner-Szene eine Plattform zu bieten, auf der sich sowohl die Nachwuchstalente als auch die etablierten Profis, in geballter Form der Öffentlichkeit präsentieren konnten. Diese Idee fand dann auch recht schnell Anklang, vor allem auch wegen der doch recht hohen Qualität des -zunächst ganz bescheiden als Comic-Fanzine betitelten- Magazins. Seit dem erscheint JAZAM! jährlich und versammelt traditionell zu einem vorgegebenen Thema -laute dieses nun Märchen, Monster, Götter oder Helden– Beiträge verschiedenster Künstler der deutschen Szene. 2011 wurde JAZAM! dann von der ICOM der Sonderpreis der Jury für eine bemerkenswerte Comicpublikation verliehen [s. hier].

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Cover JAZAM! Vol. 8 – Tiere

„Für jeden was dabei“
Zwar ist mittlerweile bereits die neunte Ausgabe (diesmal zum vielversprechenden Thema Helden) erschienen, dennoch möchte ich in diesem Artikel gerne einmal die vorangegangene Ausgabe, die JAZAM! Nr. 8 – eine Anthologie mit Comics und Illustrationen zum Thema ‚Tiere‘, näher unter die Lupe nehmen.
Diesmal zum Titelthema Tiere, packt die achte Ausgabe des JAZAM!-Magazins auf über 250 Seiten wieder lustige, doofe, anspruchsvolle und nachdenkliche, flache, geniale oder einfach spaßige Comics in einen gemeinsamen Einband. Behauptete Splashcomics bereits in der ersten JAZAM!-Besprechung: „die Phrase ‚für jeden was dabei‘ passt hier perfekt“, so bleibt auch JAZAM Nr. 8 diesem Erfolgsrezept weiterhin treu und bietet einmal mehr einen Querschnitt durch die deutsche Comiczeichner-Community. Insgesamt wird hier jeder Leser eine ganze Handvoll an Geschichten entdecken, die ihn entweder irritieren, zum nachdenken anregen, zum schmunzeln bringen oder schlichtweg zu spontanen Kicherkaskaden verleiten werden. Unbewegt bleibt wohl nur, wer weder lesen kann noch den geringsten Sinn für Kunst oder Humor hat.

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Cover JAZAM! Vol. 9 – Helden

Meine persönlichen Favoriten
Um einen kleinen Eindruck der unglaublichen Vielfalt zu vermitteln, hier in aller Kürze meine persönlichen Lieblinge: die clevere Comicumsetzung einer indischen Fabel von Maximilian ‚Hillerkiller‘ Hillerzeder, die ulkige Variation auf das verzauberte Frosch-Thema von Maja ‚Regenmonster‘ Verfondern, die anrührende Charakterstudie von Joachim ‚Jo‘ Bub, David ‚Yeo‘ Fülekis abartig-geniale Beppo Biber-Story, Jonas ‚JARoo‘ Röhrigs alternative Evolutionstheorie, Martina Hils‘ poetische Nasobem-Adaption und Yi ‚Yinfinity‘ Luos mutiges Liebeserklärung an ihren Vater. Dabei stehen m.E. die Beiträge der fabulösen Schlogger, der einmaligen KayDee, und des monströs-vampirös-mysteriösen Duke MacAbre ausser Konkurrenz.

Fazit
Wer sich einmal in der deutschen Comiczeichner-Szene umsehen möchte, bekommt mit einer beliebigen JAZAM!-Ausgabe einen ersten Anhaltspunkt, wo damit zu beginnen ist. Schön ist vor allem, dass sich hier jung und alt, Neuling und Profi, digital und analog so selbstverständlich mischen. Selbst bei einem vorgegebenen Thema spiegelt die Vielfalt der Beiträge dabei das kreative Spektrum der deutschen Comiczeichner wieder.

Hier geht es zur >>LESEPROBE<<

JAAZAM! Vol. 8 erscheint mit 256 Seiten, im Softcover für 14,- € und kann direkt im JAZAM!-Web-Shop oder über den Webcomicshop Kwimbi geordert werden.

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